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Asien
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Asien / Persien
Homann, Johann Baptist, um 1720
57,6 x 48,6 cm
Copper Plate, Hand Colored
In the 18th Century there was an enormous demand for both geographical information and illustrative views of cities. By this period Nuremberg had developed into a major cartographic centre. Johann Baptist Homann in 1720 produced this compilation. Shown are fifteen views of major trading towns including Afghanistan, Armenia, Azerbaijan, Georgia, Iran, Russia and Turkey. In addition topographical information some specific regional studies such as the 40 royal graves at the gates of Derbent are described. However Homann rarely left even his adopted home of Nuremberg to gather external sources. Homann used different perspectives in the map including both bird's eye views and frontal views. In addition small decorative figures are shown in the foreground a typical style for the time. Explanatory text underscores each image.
Seit der frühen Neuzeit hatte sich ein reges Interesse an der Ferne herausgebildet, das durch diverses Kartenmaterial und Reiseberichte gestillt wurde. Dieses Interesse hielt auch noch im 18. Jahrhundert an, als sich Nürnberg zu einem bedeutenden kartographischen Zentrum entwickelte. Die enorme Nachfrage umfasste jedoch nicht nur geographische Kartenbilder, sondern auch illustrative Stadtansichten. Und so gab der Nürnberger Kartenverleger Johann Baptist Homann um 1720 diese Zusammenstellung der „Verschiedene Prospecte der vornemsten Städten in Persien samt vorderst einer unsern dem Caspischen Meer, dem Rußischen Reich zugehörig, gelegenen Stadt“ heraus, um seinem wissbegierigen Publikum ein Stückchen fremde Welt in die heimatlichen Wohngemächer zu holen. Gezeigt werden fünfzehn Ansichten wichtiger Handelsstädte und Reiseetappen in Afghanistan, Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Iran, Russland und der Türkei. In abwechslungsreicher Weise werden topographische Gegebenheiten wie die Beschaffenheit der Landschaft vermittelt, aber auch landeskundliche Besonderheiten wie die 40 Fürstengräber vor den Toren Derbents werden geschildert. Doch übersteigt der Unterhaltungsfaktor meist den Wahrheitsgehalt der Darstellungen, die Homann, der selbst seine Wahlheimat Nürnberg nur selten verlassen hat, auf der Basis externen Quellen zusammensammelte. Zur Auflockerung verwendete Homann unterschiedliche Perspektiven von der Vogelschau (Kars) bis zur Frontalansicht (Bandar Abbas). Ein typisches Stilmittel der Zeit sind die kleinen Staffagefiguren – Zeitgenossen, die den Vordergrund der Abbildungen besiedeln und die Landschaftsstriche beleben. Jede einzelne Ansicht ist mit einer eigenen Legende versehen.
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Indien / 2 Karten
Zatta, Antonio, 1784, je 39,5 x 29 cm, Grenzkolorit
Copper Plate, Hand Colored Border
This map of India is from "Atlante Novissimo"by Antonio Zatta. The two maps are part of four western maps of parts of Asia. Shown is the area of Kabul to the Maldives Islands. In the east are the foothills of Thailand and Indonesia. This was made before 1776 when Kabul was part of the Mughal Empire before it became the capital of Afghanistan. The boundaries are marked by subtle color bands clearly visible are the branched rivers that run between the mountain ranges along.Northeast of India. The unknown area to the north east is labeled Tartaria. The Tropic of Cancer is labeled as Tropico.
Diese Darstellung von Indien stammt aus dem „Atlante Novissimo“ von Antonio Zatta. Es handelt sich um die beiden westlichen Blätter einer insgesamt vierteiligen Asienkarte. Gezeigt wird das Gebiet von Kabul bis zu den Malediven. Im Osten der Karte sind noch die Ausläufer von Thailand und Indonesien zu sehen. Die Abbildung basiert auf dem Zustand vor 1776, als Kabul noch zum Mogulreich gehörte, bevor es Hauptstadt von Afghanistan wurde. Die Grenzen sind durch dezente Farbbänder markiert, die darin befindlichen Gebiete ausgiebig beschrieben. Gut erkennbar sind die verzweigten Flussläufe, die sich zwischen den Gebirgszügen entlang ziehen. Nordöstlich von Indien erstreckt sich eine nicht-kartierte Freifläche, die mit Tartaria betitelt wird. Die Tartaren sind verschiedene Bevölkerungsgruppen, die in mehreren Regionen der Welt beheimatet sind (unter anderem im Osten Sibiriens und im Nordosten der heutigen Volksrepublik China), jedoch nie ein eigenständiges Land besiedelten, weshalb die Bezeichnung in dieser Karte irreführend ist. Der nördliche Wendekreis ist traditionell mit Cancro, also Wendekreis des Krebses bezeichnet.
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Südostasien / Philippinen 2 Karten
Bellin, Jaques Nicolas, dat. 1755, 15,6 x 21 / 30,1 x 20,9 cm, altkol.
Two wonderfully colorful maps of The Philippine Islands. While there is no compass rose both are of a northern orientation. Text is in French with the various islands in different colors.
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Asien/Südostasien
Hondius, 1611
Copper Plate, Hand Colored
This is a splendid map of Southeast Asia with numerous islands and substantial information about of text. On the left hand side is a magnificent scroll work title cartouche that covers a large portion of the mainland. A compass roses decorates the sea and there is a partial rose on the bottom left hand side. East of the Philippines is a representation of two European trading vessels exchanging cannon fire. In 1565 the Spanish claimed the Philippines as a colony. The top right has the Mariana Islands and on the bottom left shows a portion of New Guinea. A mileage scale is on the bottom right hand side to the left is text describing The Moluccas or The Spice Islands. In addition to a list of the major islands trade goods are listed.
In 1512 the Portuguese had built the first European base to control the spice route. It was not until 1663 that this came into Dutch possession. Behind the Spice Islands of India are produces such as pepper, nutmeg, cinnamon, ginger and myrrh. The voyages of Marco Polo provided European explorers with his notes and precise navigation data and the location of Java and adjacent islands. The Portuguese would later go on to open a trading post in 1579 from which they were again expelled by the Dutch. Here Singapore is again shown on the Malay Peninsula.
Prachtvolle Karte von Südostasien mit zahlreichen Inseln und Informationen. Oben links die prächtig ausgeführte Rollwerkkartusche mit Titel. Sie überdeckt einen großen Teil des angrenzenden Festlandes. Zwei Windrosen verzieren die Mere. Eine Teilwindrose unten links. Die weitere sehr detaillierte Windrose östlich der Phillipinen. Ebenfalls östlich der Philippinen die Darstellung einer Seeschlacht zwischen Handelsschiffen unter Einsatz von Feuerwaffen. 1565 hatten die Spanier die Philippinen als Kolonie beansprucht. Am rechten Rand oben schließt die Karte mit den Marianen. Rechts unten noch eine Teildarstellung von Neu-Guinea. Unten rechts ein Meilenzeiger. Eine freie Meeresfläche wird gefüllt durch eine Textkartusche. Diese berichtet über die Molukken, die sogenannten Gewürzinseln. Neben einer Aufzählung der wichtigen Inseln werden auch die Handelsgüter aufgeführt. 1512 hatten die Portugiesen hier den ersten europäischen Stützpunkt zur Kontrolle der Gewürzroute errichtet. Erst 1663 kam dieser in niederländischen Besitz. Die Gewürzinseln Hinterindiens lieferten Produkte wie Pfeffer, Muskat, Zimt, Ingwer und Myrrhe an die europäischen Handelspartner. Am unteren Rand ein weiterer Erklärungstext ohne Kartusche. Es wird über die Fahrten des Marco Polo berichtet, der in seinen Aufzeichnungen genaue Navigationsdaten hinterließ, zur Lage von Java und den angrenzenden Inseln. Auch hier hatten die Portugiesen 1579 eine Handelsniederlassung eröffnet, aus der sie wiederum von den Niederländern vertrieben wurden. Singapur gehört hier zur Halbinsel Malakka. Auch Siam entspricht nicht der topographischen Realität. Am westlichen Rand der Karte ist der Verlauf der Küstenlinie unsicher angedeutet.
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Asien/China
Ortelius / Coignet, 1601
M 12 x 9 cm
Copper Plate, Hand Colored
This is the miniature edition of Ortelius' important map of China. Parts of Japan and Tartary are shown. The Great Wall is correctly shown in the north and is interrupted by mountains. The map is westerly orientated. This map comes from the third edition of “Ortelius'Theatrum”. These maps were copied from Phillip Galle's maps of the region printed in 1598. Ambrose and Ferdinand engraved the map with additional borders and a grid reference.
Das ist die Minatur-Ausgabe von Ortelius´ wichtiger Karte von China. Neben China sind noch Teile von Japan und der Tartarei verzeichet. Auffällig groß stellt sich die Chinesische Mauer dar. Sie wird als ein nur durch Gebirge unterbrochenes Bauwerk aufgeführt. Die Karte ist nach Westen gerichtet. Die Karte stammt aus dem dritten Epitome von Ortelius´Theatrum. Diese Kartenausgabe wurde von Philipp Galles kopiert (letzte Ausgabe von 1598). Ambrose und Ferdinand Arsenius stachen die Karte mit weiter Umrandung mit Längen- und Breitenangaben.
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Asien
Nur als Satz erhältlich. Preis auf Anfrage
Coronelli, Vincenzo M., 1691
later colour, 87,6 x 59,5 cm
Conditon A, fine impression
Copper Plate, Hand Colored
A large and highly decorative two-sheet map of Asia from the "Atlante Veneto" with title cartouche bottom left and cartouche with different scales bottom right.Coronelli´s map of Asia was very advanced for its days. The extensive geographical activities of the Jesuits are acknowledged in the panel of text engraved on the left of the map. Coronelli may also have collaborated with the French map-maker Jean Nicholas de Tillemont in assembling the most up-to-date geographical information on Asia. Australia´s western and northern coast appear complete; Tasmania and part of New Zealand are also represented, these inclusions reflecting Abel Tasman`s first voyage of discovery (1642-1643).
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Artikel
Preis
3070
Pas Cart van de Noort Zee Verthoonende in zich alle de Custen en Havens daer rontom gelegen
2480.00 EUR
2812
Prospect und Grundris der Keiserl.Freyen Reichs und Ansee Stadt Hamburg samt ihrer Gegend.
1600.00 EUR
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