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Europa
Europa/SEEKARTE
Wit, F. de ca. 1675 89 x 49,5 cm
Copper Plate, Hand Colored
This is a magnificent sea chart of Europe in an unusual format. It is famous for the decorative national crests in the center of the larger countries. The top right contains a mileage scale in Dutch, Spanish and English. The bottom right contains a Germanic miles scale.
At the bottom is the magnificent title cartouche. It is lavishly surrounded by cherubs and navigational instruments. At the left edge is an interior map of the coastal area of the Eastern Mediterranean Sea. The European coastline is lined with many place names. Northeast of Iceland is a beautiful compass rose. In Spain there is no distinction between the Spanish and Portuguese coats of arms, however Portugal is present in the Spanish coat amongst other provinces.
In France, the crest is shown with the three 'fleur de lys' and boarded with two figures. Most striking of all is the German coat of arms of impressive size and detail. The imperial eagle with crossed swords is framed by small arms and crowned by a victory slogan. On the Scandinavian Peninsula are the coats of are for Sweden and Norway. Of note the Russian coat of arms is kept small and of a low profile. The British coat of arms, probably for reasons of space is particularly small but rich in detail. For all of North Africa only a single coat of arms with crescent moons is present.
Frederick de Wit (1630-1706) was one of the most prolific Dutch cartographers of the second half of the 17th Century. Since 1648 he worked as an engraver in Amsterdam, and was a publisher from 1659. Most of his maps were published as single sheets or shown in published atlases.
Reference
Tooley's Dictionary of Mapmakers, Early World Press, 2004
Prachtvolle Seekarte von Europa in einem ungewöhnlichen Format. Sie ist berühmt für die dekorativen Elemente, namentlich die großen Wappenkartuschen für jedes der größeren in der Karte enthaltenen Länder. Oben rechts ein Meilenzeiger mit Putti. Unten rechts ein weiterer Meilenzeiger mit einem Putto. Am unteren Rand der Karte die prächtige Titelkartusche mit Allegorien. Mehrere Putti beschäftigen sich mit Navigationsinstrumenten. Der Rand wird weiterhin von Galleonsfiguren gerahmt. Unten links ein dritter Meilenzeiger. Am linken Rand eine Insetkarte des Küstengebietes des östlichen Mittelmeeres mit einer Insellegende. Die Küstenlinien Europas werden gesäumt von zahlreichen Ortsnamen von Küstenstädten. Nordöstlich von Island eine prachtvolle Windrose mit fleur de lys nach Norden und dem Kreuz nach Osten gerichtet. Auf spanischem Gebiet, hier ohne Unterteilung der spanischen und portugisieschen Gebiete, das große prächtige Wappen des spanischen Königreiches mit samt den Namen der Einzelwappen. Ein Wappenlöwe hält die Einzelwappen in Form. In Frankreich das Wappen mit den drei fleur de lys und Randfiguren. Am auffälligsten das deutsche Wappen. Es besticht vor allem durch seine Größe, Position und durch Details. Der Reichsadler mit einem Schwertkreuz wird gerahmt von kleineren Wappen und gekrönt durch einen Siegesspruch. Auf der skandinavischen Halbinsel zwei weitere Wappen für Schweden und Norwegen. Das russische Wappen ist eher unauffällig gehalten und einfach gerahmt. Das britische Wappen ist - wohl aus Platzgründen - besonders klein, aber sehr reich im Detail. Nordafrika zeigt nur ein einziges Wappen mit Halbmonden.
Frederick de Wit (1630-1706) war einer der produktivsten niederländischen Kartographen der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Als Stecher arbeitete er in Amsterdam seit 1648, als Verleger seit ca. 1659, das Privileg für die Publikation von Karten erhielt er jedoch erst 1689. Die meisten seiner als Einzelblätter oder auch in Atlanten erschienenen Karten sind undatiert, mit Ausnahme einiger Karten aus der Zeit vor 1668. Sie liegen in der Mehrzahl in einem oder in mehreren Zuständen vor, sei es mit einer hinzgefügten Adresse oder mit einem neuen Privilegvermerk oder auch mit Aktualisierungen und Ergänzungen des Inhalts. Die von de Wit (seit ca. 1670) verlegten, vorwiegend aus seinen eigenen Karten zusammengesetzten Atlanten tragen meistens den Titel ´Atlas`oder ´Atlas Maior` und enthalten zwischen 17 und 190 Karten. Nach de Wits Tod im Jahr 1706 wurde die Offizin bis 1709 von seiner Frau geleitet. 1710 wurde sein Besitzstand verkauft. Die meisten Kupferstichplatten erwarb Pieter Mortier (seit 1721 im Besitz von Covens & Mortier), und versah sie mit einer eigenen Verlagsangabe.
inkl. MwSt. zzgl.
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Artikel
Preis
3070
Pas Cart van de Noort Zee Verthoonende in zich alle de Custen en Havens daer rontom gelegen
2480.00 EUR
2812
Prospect und Grundris der Keiserl.Freyen Reichs und Ansee Stadt Hamburg samt ihrer Gegend.
1600.00 EUR
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