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Amerika
Wit, Frederic de, 1670
kol. 58 x 49,2 cm

Copper Plate, Hand Colored

This is the original version of Frederick De Wits American map. It is a close imitation of Nicolas Visscher's important map. Here the Californian Island and the Great Lakes are clearly shown. In the southwest of the Rio del Norto a large lake flows into the sea between passing through the mainland. In South America, the lake “Parime lacus” is present and in the unexplored interior of Brazil a battle scene and settlement are shown. Through skillful marking the impression is created that the two continents have been explored extensively. The northwestern part of North America is still unclear and New Zealand in the Pacific is shown.

The map is decorated with two large cartouches. The cartouche in the upper left corner shows angels fighting with the devil for the souls of the native peoples. The text provides information about the name "America" and suggests a connection with the Italian Amerigo Vespucci, from where “The Americas” gets there name. The title cartouche in the lower left corner shows gold prospectors and hunters. On the left is a native chief who is under an umbrella. The publishers name and address are shown.

Frederick de Wit (1630-1706) was one of the most prolific Dutch cartographers of the second half of the 17th century. From 1648 he worked in Amsterdam. Most of his maps are undated and were published as single sheets or in atlases, except for a few published before 1668. De Wit's passed away in 1706, his store was managed until 1709 by his wife. His maps were in demand long after his death and were known to have been sold up until, 1763 by Covens and Moriter.

Reference
Tooley's Dictionary of Mapmakers, Early World Press, 2004

Die erste Fassung von De Wit's Amerikakarte. Die Karte ist eine enge Nachahmung von Nicolas Visscher's bedeutender Karte. Die kalifornischen Inseln und die großen Seen wurden bereits in Sansons Darstellung gezeigt. Kalifornien bleibt als Insel bestehen. Im Südwesten fließt der Rio del Norto aus einem großen See und mündet in das Meer zwischen dem Mainland und Kalifornien. In Südamerika sticht der Parime lacus heraus und im Inneren Brasiliens wird eine Schlachtszene und eine Siedlung abgebildet. Beide Kontinente zeichnen sich aus durch die Darstellungen der jeweiligen Tierwelt. Durch gekonnte Beschriftung wird der Eindruck vermittelt, dass die beiden Kontinente großflächig erkundet wurden. Der nordwestliche Teil von Nordamerika ist dennoch unsicher. Neuseeland im Pazifik wird nicht gezeigt. Die Karte ist mit zwei großen Kartuschen verziert, die ebenfalls von Visscher kopiert wurden. Die Kartusche in der oberen linken Ecke zeigt Engel, die mit dem Teufel um die Seele eines Eingeborenen kämpfen. Der Text informiert über den Namen "Amerika", und schlägt eine Verbindung mit dem Florentiner Amerigo Vespucci und die Entdeckung des Kontinentes 1492 durch Christoph Columbus. Die Titelkartusche in der unteren linken Ecke beinhaltet eine Goldschürfer-Szene, eine Jagdszene und einen Eingeborenenhäuptling, der unter einem Sonnenschirm steht. Verlegername und -adresse werden gennant. Am unteren Rand eine weitere Nennung von de Wit. Mehrere Galleonen schwimmen in den Ozeanen.

Frederick de Wit (1630-1706) war einer der produktivsten niederländischen Kartographen der zweiten Hälfte des 17. Jh. Als Stecher arbeitete er in Amsterdam seit 1648, als Verleger seit ca. 1659, das Privileg für die Publikation von Karten erhielt er jedoch erst 1689. Die meisten seiner als Einzelblätter oder auch in Atlanten erschienenen Karten sind undatiert, mit Ausnahme einiger Karten aus der Zeit vor 1668. Sie liegen in der Mehrzahl in einem oder in mehreren Zuständen vor, sei es mit einer hinzugefügten Adresse und/oder einem neuen Privilegvermerk oder auch mit Aktualisierungen und Ergänzungen des Inhalts. Die von de Wit (seit ca. 1670?) verlegten, vorwiegend aus seinen eigenen Karten zusammengesetzten Atlanten tragen meistens den Titel Atlas oder Atlas Maior und enthalten zwischen 17 und 190 Karten. Nach de Wits Tod im Jahr 1706 wurde die Offizin bis 1709 von seiner Frau geleitet. 1710 wurde sein Besitzstand verkauft. Die meisten Kupferstichplatten erwarb Pieter Mortier (seit 1721 im Besitz von Covens & Mortier) und versah sie mit seiner eigenen Verlagsangabe

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