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-› Die Top Ten der klassischen Kartographie

Gerard Mercator
geb. 5. März 1512 in Rupelmonde
nah Antwerpen
gest. 2. Dezember 1594 in Duisburg

Geograph, Astronom, Globenhersteller, Kartograph, Landvermesser, Mathematiker, Verleger. Er studierte Philosophie und Mathematik unter Gemma Frisius an der Universität Leiden. 1569 führte er die nach ihm benannte Karten-Projektion (Mercator-Projektion) ein, die noch heute in der Luft- und Seefahrt benutzt wird. Von Mercator stammt der Begriff "Atlas". Nach seinem Tod gingen seine Kupferplatten in den Besitz von Jodocus Hondius über.

Abraham Ortelius
geb. 4. April 1527 in Antwerpen
gest. 28. Juni 1598 in Antwerpen

Er begann früh als Kartenmaler, dann als Kartensammler- und Verkäufer auf vielen Reisen sein Geld zu verdienen. Unter seinen vielen Freunden war auch Gerard Mercator, mit dem er viele Arbeiten besprach. Sein Hauptwerk ist der erste Atlas, der 1570 unter dem Namen "Theatrum Orbis Terrarum" erschien. Er war der erfolgreichste Atlas seiner Zeit. Er erschien in sieben Sprachen in fast 50 Ausgaben bis 1612.

Willem Janszoon Blaeu
geb. 1571 in Alkmaar
gest. 21. Oktober 1638 in Amsterdam

Begründer des im 17. Jahrhundert führenden Kartenverlages. Schüler des dänischen Astronomen Tycho Brahe, begann mit der Herstellung von Globen. Ab 1608 Herausgabe verschiedener Seeatlanten. 1635 erschien die erste Ausgabe eines zweibändigen Atlas, den er zusammen mit seinem Sohn Joan Blaeu herausgab. Dieser Atlas wuchs unter Joan Blaeu zu einem neun- bis zwölfbändigen Werk mit 600 Karten heran. 1672 zerstörte ein Feuer die Druckerei und das Lager der Firma Blaeu. Ein Jahr später starb Joan Blaeu. Nach seinem Tod begannen die Erben mit der Veräußerung des Nachlasses.

Jodocus Hondius
geb. 17. Oktober 1563 in Wacken (Flandern)
gest. 12. Februar 1611 in Amsterdam

Er arbeitete zuerst als Graveur und Instrumentenmacher in London. 1593 übersiedelte er nach Amsterdam, wo er Karten und Bücher veröffentlichte. Um 1604 erwarb er zusammen mit Cornelis Claesz, dem damals wichtigsten Amsterdamer Verleger von Karten und geographischen Werken, die Kupferplatten von Gerard Mercator. 1606 veröffentlichten sie eine ergänzte Ausgabe des Mercator-Atlas. Die Herausgabe von immer weiter ergänzten Ausgaben des Mercator-Atlas und neuen mehrbändigen Atlanten setzten seine Söhne Jodocus jn. und Henricus zusammen mit ihrem Schwager Johann Janssonius fort.

Nicolas Visscher
geb. 22. April 1618 in Wenns
gest. 13. Dezember 1679 in Linz

Sein Vater Claes Visscher (1587-1652) war in Amsterdam ein bekannter Kartenmacher und Herausgeber. Sein Sohn Nicolas Visscher lernte bei seinem Vater und führte die Geschäfte des Vaters fort. Er reiste viel durch Europa. Besonders bekannt sind seine Wandkarten von Holland.

Sebastian Münster
geb. 1489 in Ingelheim
gest. 23. Mai 1552 in Basel

Theologe und Kosmograph. Er studierte Mathematik und Astronomie. Sein interessantes Kollegienbuch dieser Zeit enthielt 44 Karten. Er wurde Professor der Kosmographie. 1529 zog er nach Basel, dort erschien nach einer Ptolemäusausgabe (1540) die Cosmographia in deutscher und lateinischer Sprache. Münster schuf als erster Karten der vier Erdteile und die erste Regionalkarte eines Schweizer Kantons (Wallis). Seine Werke waren die erfolgreichsten seiner Zeit.

Johann Baptist Homann
geb. 20. März 1664 in Kamlach
gest. 1. Juli 1724 in Nürnberg

Geograph, Kartograph und Verleger in Nürnberg. Gelernter Notar, der sich schon in frühen Jahren im Kupferstechen übte. 1702 gab er selbstständig eine Kriegskarte von Italien heraus, mit der er großen Erfolg hatte. Seine weiteren Karten schmück-te er künstlerisch nach Johannes Hübners Methode in Flächenkolorit. 1707 erschien sein erster Atlas (40 Karten) und 1716 sein berühmter großer Atlas mit 126 Karten. Insgesamt stammen über 200 Karten von seiner Hand. Er war ein Meister in der Globenherstellung und wurde zum kaiserlichen Geographen ernannt. Seine Firma bestand bis 1848 (Homann Erben).

Vincenzo Coronelli
geb. 16. August 1650 in Venedig
gest. 9. Dezember 1718 in Venedig

Schon als Jüngling wurde Coronelli von seinen Lehrern gefördert und in Mathematik und Kosmographie ausgebildet. Dann begann er kunstvolle Globen zu bauen, u.a. für Ludwig XIV.. Er gründete in Venedig die Akademie der Argonauten, die erste geographische Gesellschaft der Erde. Er war Lektor der Geographie an der Universität Venedig. Er schuf über 500 verschiedene Landkarten, die teils einzeln, teils in Atlanten erschienen. Er war der Berater des Dogen zu Venedig, als Venedig eine Weltmacht darstellte.

Johannes Janssonius
geb. 1588 in Arnheim
gest. 1664 in Amsterdam

Verheiratet mit der Tochter von Jodocus Hondius. Er trat als Schwager in die Firma von Henricus Hondius ein und gab anfangs mit Henricus, später allein, Karten und Atlanten heraus. Er entwickelte sich zum schärfsten Konkurrenten der Firma Blaeu. Er brachte seinen "Atlas Novus" schließlich in sechs Bänden heraus, die "townbooks" in acht Bänden und auch den "Atlas Coelestis" von Andreas Cellarius. Nach seinem Tod wurde das Geschäft von den Erben unter der Firma Janssonius van Waesbergen weitergeführt.

Matthias Seutter
geb. 20. September 1678 in Augsburg
gest. März 1756 in Augsburg

Schüler von Homann, eröffnete 1707 eine eigene kartographische Werkstatt in Augsburg. 1728 begann er mit der Anfertigung von Atlanten (Atlas novus, Atlas minor, Großer Atlas). Er fertigte auch Globen an. Nach seinen Tod ging die Firma an seinen Sohn Albrecht Karl und seine Schwiegersöhne Lotter und Probst über. Später führte Conrad Tobias Lotter das Geschäft unter eigenem Namen fort.

 

 

Die drei besten Kartographen der Klassischen Nautik

 
Lucas Janszoon Waghenaer
geb. 1533 in Enkhuizen, Holland
gest. 1606


Der gelernte Pilot entwickelte die Fertigung von Seekarten zu seinem Spezialgebiet. Waghenaer veröffentlichte eine Reihe von Seekarten unter dem Titel "Spiegel der Zervaerdt", die 1589 erschienen. Er war Mitglied einer Kommission, die an einer Methode zur Berechnung der Längengrade für die Seefahrt arbeitet. Seine Karten waren aufwendig dekoriert und wurden so populär, dass sein Name in die englische Sprache einging. Die Engländer verwendeten den Ausdruck "waggoners" als Synonym für Seekarten.
 

Johannes van Keulen
geb. 1654 - gest. 1715

Er gründete seine Firma in Amsterdam 1678. 2 Jahre später veröffentlichte er den ersten Teil seines Zee-Atlas, der über die Jahre auf 5 Bände anwuchs. Die Firma van Keulen be-stand noch Generationen.

 

Hendrick Doncker
geb. 1626 in Amsterdam
gest. 1699 in Amsterdam

Buch-, Seekarten-, Instrumentenhändler, Verleger. Publizierte 1655 sein erstes Segelhandbuch, darin wurde die so genannte östl., nördl. u. westl. Navigation beschrieben. Herausgeber von Seeatlanten in holländischer, französischer und englischer Sprache. Er brachte auch einzelne Seekarten auf den Markt, die äußerst selten sind.

 

 

 

 

 

 

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What is the Zend Optimizer?

The Zend Optimizer is one of the most popular PHP plugins for performance-improvement, and has been freely available since the early days of PHP 4. It improves performance by taking PHP's intermediate code through multiple Optimization Passes, which replace inefficient code patterns with efficient code blocks. The replacement code blocks perform exactly the same operations as the original code, only faster.

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The Zend Optimizer is a freely-available product from Zend Technologies. Zend Technologies is the company that develops the scripting engine of PHP, also known as the Zend Engine.